Druckveredelung:
Gastbeitrag von Rüdiger Maaß

Interactive Print und die Potenziale der Druckveredelung

Print und Printveredelung nehmen Menschen auf sinnliche Erlebnisreisen mit, die messbar auf Markenerinnerung, Markenvertrauen, Response und Kaufbereitschaft einzahlen.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es zwingend notwendig, dass Print in der Mediaplanung konzeptioneller gedacht wird. Es geht nicht mehr um einen reinen Logistikkanal für Informationen – es geht darum, die Rezipienten zu erreichen und durch das Medium in Kombination mit der Information und Darbietungsform eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Wenn nicht klar ist, welche Wirkung erzielt werden soll und wie das Kommunikationsziel von Print definiert ist, macht es auch keinen Sinn sich für eine Druckveredelung zu entscheiden, denn die ist dann maximal nur ein multisensorischer Aufmerksamkeitseffekt. Insofern ist es notwendig, die Konzeption rückwärts zu denken; vom gewünschten Ergebnis und der Wirkung die multisensorischen Verstärker adressieren und dann zu entscheiden, welche passende (kongruente) Druckveredelung eingesetzt wird. In Summe gilt diese Vorgehensweise nicht nur für die Druckveredelung, sondern für alle „Interactive-Print-Elemete“, die zur Verfügung stehen. Dazu gehören neben diversen technischen Veredelungen auch Ad-/Print-Specials wie Beikleber, Decoder usw. Augmented Reality- und Printed Electronics-Anwendungen.

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Gastbeitrag von Rüdiger Maaß,
Geschäftsführer
Fachverband Medienproduktion e.V.