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Petra veredelt die Welt

Besondere Druckfarben

CMYK

Die Abkürzung CMYK steht für die vier Farbbestandteile Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (Key), aus denen sich im Vierfarbdruck die Druckfarben zusammensetzen. Das weckt Erinnerungen an den Malkasten. So besteht zum Beispiel ein Rot im Druck aus einer Mischung von Gelb und Magenta, die, in ein passendes Verhältnis gesetzt, dann zusammen die erwünschte Wirkung ergeben.

Sonderfarben

Vielleicht haben Sie schon einmal jemanden von HKS-, RAL- oder Pantone Farben reden hören? Das sind Farben, die nicht aus Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (Key) zusammengemischt werden. Man nennt sie neben Sonderfarben auch Volltonfarben. Das kommt daher, weil sie schon fertig gemischt geliefert und in einem extra Töpfchen für den Druck bereitgestellt werden.

Hat das denn Vorteile? Ja, denn das Mischverhältnis und Aussehen der Sonderfarbe ist immer absolut identisch. Das ist wichtig, wenn eine Firma oder ein Produkt eine solche Farbe immer wieder verwendet, sie also einen hohen Wiedererkennungswert besitzt und nicht verändert werden darf. Stellen Sie sich einmal vor, die Dose eines bekannten Getränkeherstellers würde plötzlich hellrot im Regal stehen – ein Supergau für dieses Unternehmen.

Es gibt auch Effekte, die man allein durch das Mischen der CMYK-Töne einfach nicht erreichen kann. Dazu zählen solche Knaller wie Gold und Silber, Neonfarben, Metalleffektfarben oder auch ganz einfach Weiß.

Um sich die Sonderfarben im direkten Vergleich ansehen zu können, macht es Sinn, alle auf einem vergleichbaren Bedruckstoff vorliegen zu haben. Vielleicht sogar auf dem Papier, auf dem sie letztendlich auch abgedruckt werden sollen. Deshalb gibt es von den Herstellern dieser Farben Farbfächer oder Farbtabellen.

Ein letzter Vorteil von Volltonfarben liegt darin, dass je nach Druckverfahren eine einzelne Druckform, zum Beispiel Platte oder Zylinder, ausreicht. Es muss also beim Einsatz von Volltonfarben nur ein Arbeitsschritt ausgeführt werden, während es bei CMYK bis zu vier sind. Das reduziert den drucktechnischen Aufwand und senkt somit auch die Druckkosten.

Thermofarben

Diese Farben verändern ihr Aussehen oder werden bei Temperaturveränderung durchsichtig. Legen Sie eine Hand auf ein Motiv und die Farbe scheint zu verschwinden. Nehmen Sie die Hand weg und das Motiv kehrt durch Abkühlung allmählich wieder zurück. Ein Effekt, der eindeutig neugierig macht. Und mal ehrlich, wer ist das nicht? Als weitere Variante können auch Farbveränderungen erzielt werden, z. B. von Rot nach Gelb oder Blau zu Grün oder man verbirgt gleich ein komplettes Bild hinter einem anderen. Das hat was von Magie.

Metal-FX

Wenn Sie sich wünschen, aus Millionen von unterschiedlichen Metallic-Farbtönen auswählen zu können, dann ist dieses Farbsystem genau das richtige für Sie. Bei dieser Methode wird zuerst eine Basisfarbe in Silber oder Gold als Grundierung gedruckt und anschließend mit lasierenden Offsetfarben überdruckt. Dadurch erreicht man eine wunderschön glänzende Tiefenwirkung. Die Idee, die ursprünglich hinter dieser Drucktechnik steht, beruht auf dem Konzept, mit nur fünf Farben möglichst kostengünstig ganz viele Effektfarben abbilden zu können. Metal-FX wird auch wegen seiner Fälschungssicherheit geschätzt.